Mick Schumacher startet beim Aserbaidschan-GP von Rang 17. Jetzt hofft er auf ein Chaosrennen – und auf WM-Punkte!
Mick Schumacher saugt mit seinen 22 Jahren alles auf, was mit der Formel 1 zu tun hat. Er arbeitet stundenlang mit den Ingenieuren, er studiert sogar die früheren Rennen seines Vaters Michael Schumacher – und er erweist sich als äußerst sattelfest in Sachen Formel-1-Historie.
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Und so kennt er auch die Geschichte des Monaco-GP 1996. Damals kamen nur drei Fahrer ins Ziel, Olivier Panis feierte einen Sensationssieg in einem Grand Prix, der geprägt war von Unfällen und Ausfällen.

„Wenn man sieht, wie viele Action heute im Qualifying schon geboten war, dann wird das im Rennen gewiss nicht weniger. In der Vergangenheit war es auch schon so, dass nur vier Autos ins Ziel kamen. Wir müssen also im Rennen bleiben, dann sind hoffentlich auch Punkte drin“, erklärt Mick Schumacher nach Platz 17 im Qualifying zum Aserbaidschan-GP – dem besten Startplatz seiner noch jungen Karriere.
Mick Schumacher hofft auf Chaosrennen
Fakt ist: In jeder Qualisession gab es heute mindestens eine rote Flagge. Insgesamt haben fünf Piloten und damit ein Viertel des kompletten Fahrerfeldes ihre Boliden geschrottet. Genau solche Chaosrennen bringen für Hinterbänklerteams wie Schumachers Haas-Rennstall große Chancen mit sich.
Allein: Bisher sind in vier Baku-Rennen 22 Ausfälle registriert worden (Schnitt von 5,5). 2017 und 2018 kamen nur jeweils 13 Fahrer ins Ziel. Weil Haas in Baku das mit Abstand schlechteste Team ist, dürfte das am Ende nicht reichen.

„Im Renntrimm ist der Rückstand nicht ganz so groß“, sagt Schumacher angesprochen auf den Rückstand von einer Sekunde auf den langsameren der beiden Williams-Piloten, Nicholas Latifi. „Wir sind da, wo wir es auch erwartet haben. Wir haben schon ein Defizit auf den Geraden und hier sind die Geraden sehr lang. Deshalb verlieren wir doppelt.“
Fahrfehler von Schumacher
Aber: Schumacher hätte im Qualifying auch noch schneller gekonnt, ärgert sich daher über einen Fehler in Kurve fünf: „In der letzten Runde habe ich einen guten Windschatten durch George Russell gehabt, aber leider habe ich mich in Kurve fünf verbremst. Das hat mir einiges gekostet.“
In Monaco 1996 hat Regen für den Chaos-GP gesorgt. Regen ist morgen zwar nicht zu erwarten, aber dafür frischt der Wind wieder auf. „Windige Verhältnisse sind immer schwierig, besonders hier“, sagt Schumi junior. Eine Böe kann schon dafür sorgen, dass ein Fahrer das Auto verliert und in die Streckenbegrenzung kracht.
Vielleicht erfüllt sich Schumachers Hoffnung ja doch…
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