RTL-Experte Christian Danner glaubt an IndyCar-Zukunft für den Ex-Formel-1-Piloten.
Mick Schumacher steht vor einer richtungsweisenden Entscheidung. Nach seinem erfolgreichen IndyCar-Test auf dem legendären Indianapolis Motor Speedway scheint klar: Die US-Rennserie ist für den 26-Jährigen längst mehr als nur ein Abenteuer – sie könnte sein neues Zuhause werden.
Bei seinem Schnupperkurs für Rahal Letterman Lanigan Racing jedenfalls überzeugte Schumacher mit starken Rundenzeiten. Christian Danner, selbst einst Formel-1-Pilot und später IndyCar-Fahrer, sagt jetzt bei RTL: „Mich freut es wahnsinnig, dass er sich ein Herz gefasst und den Test gemacht hat. Ich habe so den Verdacht, dass er auf den Geschmack gekommen ist.“

Danner über Indycar: „Die Atmosphäre ist viel lockerer als in der Formel 1“
Danner weiß, wovon er spricht. Nach seiner F1-Zeit (1986–1989) wechselte auch er in die IndyCar-Serie – als erster Deutscher, der sowohl in der Formel 1 als auch in der US-Serie Meisterschaftspunkte holte.
Er schwärmt: „Mick sollte es machen! Er wird einen Riesenspaß haben, weil die Atmosphäre viel lockerer ist als in der Formel 1 – das Racing aber genauso professionell.“
Die IndyCar-Serie sei laut Danner „ein bisschen wie die Formel 2 – alle mit demselben Chassis, nur zwei Motorenhersteller“. Das mache die Fahrerleistung entscheidend: „Es kommt wirklich auf den Piloten an. Und da kann Mick zeigen, was in ihm steckt.“
Mick Schumacher überzeugt beim Test in Indianapolis
Schumacher selbst zeigte sich nach dem Test begeistert: „Ich liebe es einfach, meine Räder zu sehen. Mein Vater sagte immer: Die Schumachers sind schneller, wenn sie ihre Räder sehen.“
Ein Satz, der andeutet, wie sehr ihn der Gedanke reizt, wieder in einem Einsitzer mit offenem Cockpit zu sitzen statt im geschlossenen WEC-Prototypen, mit dem er aktuell für Alpine unterwegs ist.
Sollte der Wechsel tatsächlich klappen, wäre das Team um Bobby Rahal, David Letterman und Mike Lanigan eine Top-Adresse. Danner bestätigt: „Dann hätte er eines der besten Teams in den Vereinigten Staaten an seiner Seite.“
Onkel Ralf sieht Risiko
Allein: Nicht alle in der Familie teilen die Begeisterung. Ralf Schumacher warnt vor den riskanten Ovalrennen: „Die IndyCar-Serie ist einfach zu gefährlich.“ Mick selbst bleibt entspannt: Er wolle sich alles genau ansehen – und nichts überstürzen.
Fest steht: Während die Formel 1 weiter ohne ihn plant, könnte Mick Schumacher in den USA endlich wieder das finden, was ihm zuletzt fehlte: echtes Racing, faire Chancen und den Spaß am Fahren. Oder wie Danner sagt: „Das wird Riesenspaß machen – und Mick ist genau der Richtige dafür.“
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