Aus der Extreme E wird die Extreme H: Ab 2025 will die FIA eine Offroad-Serie mit Wasserstoff-Boliden an den Start bringen.
Lange war es still um die geplante Wasserstoff-Serie, jetzt ist die Rückkehr der extremen Rennserie offiziell: Der Automobil-Weltverband FIA und Seriengründer Alejandro Agag haben sich auf ein mehrjähriges Abkommen geeinigt. Der neue Name: FIA Extreme H World Cup. Anders als zunächst geplant trägt die Serie allerdings nicht den Titel einer Weltmeisterschaft, sondern startet als Cup-Wettbewerb.
Neu ist die Rennserie nicht. Bis 2024 war sie als Extreme E mit Elektromotoren in den Offroad-Rennern unterwegs. Wasserstoff wurde bereits genutzt, um die Elektro-SUVs vor Ort zu laden. Mit der Extreme H geht die FIA einen Schritt weiter: Jetzt sollen vor allem natürlich die Autos selbst, aber auch Fahrerlager, Event-Infrastruktur und TV-Produktion auf die Technologie setzen.
Wasserstoff soll Gamechanger werden
FIA-Präsident Mohammed bin Sulayem spricht von einem „wichtigen Schritt für Nachhaltigkeit, Innovation und Gleichberechtigung“. Agag nennt das Abkommen gar einen „Meilenstein“.

Ein Erfolgsrezept der Extreme E wird übernommen: Jedes Team muss mit einer Fahrerin und einem Fahrer antreten. Damit bleibt die Extreme H eine der wenigen internationalen Rennserien, die Gleichberechtigung fest in den Regeln verankert haben. Ziel ist es, Frauen den Zugang zum Spitzen-Motorsport zu erleichtern.
Premiere 2025 in Saudi-Arabien
Die erste Saison soll noch 2025 in Saudi-Arabien beginnen, ein genauer Austragungsort wird im September bekanntgegeben. Gefahren wird wieder Offroad – unter extremen Bedingungen, die nicht nur die Fahrer, sondern auch die junge Wasserstoff-Technologie herausfordern sollen.
Fest steht: Die FIA wagt ein großes Experiment. Wenn es gelingt, könnte Wasserstoff im Motorsport tatsächlich zum Gamechanger werden.
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