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Update Zanardi: Weitere OP‘s geplant

Alex Zanardi Credit: BMW
Alex Zanardi Credit: BMW
Michael Zeitler
Michael Zeitler

Alessandro Zanardi ist auch über drei Monate nach dem schweren Handbike-Unfall in Italien weiterhin im Krankenhaus. Weitere Operation, aber auch Fortschritte.

Zum zweiten Mal in seinem Leben ist Alessandro Zanardi dem Tod entkommen. 19 Jahre nach seinem schweren IndyCar-Crash auf dem Lausitzring, bei dem er beide Unterschenkel verlor, verunglückte er am 19. Juni dieses Jahres mit seinem Handbike.

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Seither liegt er im Krankenhaus von Mailand – mit schweren Gesichts- und Kopfverletzungen. In unregelmäßigen Abständen veröffentlicht das Krankenhaus San Raffaele Updates zum Gesundheitszustand des 53-jährigen Ex-Formel-1-Fahrers.

Alessandro Zanardi ist auch über drei Monate nach dem schweren Handbike-Unfall in Italien weiterhin im Krankenhaus
Alessandro Zanardi ist auch über drei Monate nach dem schweren Handbike-Unfall in Italien weiterhin im Krankenhaus. Credit: BMW

In der vergangenen Woche wurde Zanardi einmal mehr operiert. Über diese OP heißt es im Statement: „Wir haben bei Herrn Zanardi erneut einen Eingriff vorgenommen, um den Gesichtsschädel zu stabilisieren und zu rekonstruieren. Dieser Eingriff fand vor wenigen Tagen statt und war erfolgreich, ausgeführt von Professor Mario Bussi. Ein weiterer Eingriff durch Professor Pietro Mortini ist bereits in Planung.“

Gleichzeitig machen die Ärzte Hoffnung. Demnach mache der Italiener in der Reha Fortschritte. „Wir arbeiten hier mit visueller und akustischer Stimulation. Der Patient hat dabei begonnen, auf seine Umgebung zu reagieren. Das sind bedeutende Fortschritte, die uns Mediziner erfreuen. Aber vor dem Hintergrund des komplizierten Gesamtzustands des Patienten wäre es unangemessen, daraus verfrühte Schlüsse zu ziehen“, so die Mitteilung des Krankenhauses.

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Autor

Michael Zeitler
Michael Zeitler

Nach dem Politikwissenschaftsstudium stellte er fest: Interessant, aber der Motorsport ist dann doch spannender. Als Kind der Schumi-Ära hat Michael Zeitler kaum ein Formel-1-Rennen verpasst und Gefallen auch an anderen Rennserien wie der IndyCar gefunden. Nach ersten journalistischen Erfahrungen, etwa im Regionalfernsehen, kam er im Oktober 2015 als Volontär und schließlich als Redakteur zu AUTO BILD MOTORSPORT. Seit 2020 gehört er zum Team F1-Insider.


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