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Hammer-Deal: Verstappen fährt künftig deutsche Marke

Max Verstappen, Estoril, Mercedes-AMG GT3, Credit: Tiago.Silva77 / Instagram
Bianca Garloff
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Jetzt ist es offiziell: Max Verstappens GT-Rennteam wechselt 2026 von Ferrari zur Marke mit dem Stern. Statt auf Ferrari setzt Verstappen Racing künftig auf Mercedes.

Zur Erinnerung: Der viermalige Formel-1-Weltmeister testete Anfang des Monats bei einem privaten Einsatz in Estoril selbst einen Mercedes-AMG GT3. Das Fazit fiel offenbar eindeutig aus. Am Heiligabend bestätigte sein Team den Schritt offiziell.

Verstappen Racing tritt 2026 im Sprint- und Endurance-Cup der GT World Challenge Europe an. Zum Programm gehört auch das prestigeträchtige 24-Stunden-Rennen von Spa.

Verstappen-Racing mit Lulham und Juncadella

Als Stammfahrer sind Chris Lulham, mit dem Verstappen auch 2025 ein NLS-Rennen gewonnen hat, sowie Ex-DTM-Pilot Daniel Juncadella. Bei den Langstreckenrennen verstärkt Mercedes-Werksfahrer Jules Gounon das Aufgebot.

Operativ bleibt vieles beim Alten: Der Einsatz wird erneut von 2 Seas Motorsport durchgeführt. Das britisch-bahrainische Team gilt als AMG-Spezialist und wird von Nick Cristofaro geleitet, einem engen Vertrauten Verstappens.

Max Verstappen Nordschleife NLS 2025
Max Verstappen. Credit: Jan Brucke/VLN

Mercedes-AMG-Kundensportchef Stefan Wendl zeigt sich entsprechend zufrieden: „Wir freuen uns sehr, dass sich Verstappen Racing für den Einsatz eines Mercedes-AMG GT3 in der GT-World-Challenge-Europe entschieden hat. Das Projekt wird von 2 Seas Motorsport unterstützt. Das ist ein sehr erfahrenes Team, das mit unserem Fahrzeug bereits zahlreiche Erfolge und Meistertitel eingefahren hat.“

Verstappens Nordschleifen-Pläne

In der vergangenen Saison setzte Verstappen Racing noch auf unterschiedliche Hersteller: Im Sprint-Cup kam ein Aston Martin Vantage GT3 zum Einsatz, im Endurance-Cup startete ein Ferrari 296 GT3 von Emil Frey Racing. 

Offen bleibt weiterhin ein möglicher Start Verstappens auf der Nürburgring-Nordschleife. Der vierfache Formel-1-Weltmeister hat mehrfach betont, dort eines Tages beim 24-Stunden-Rennen antreten zu wollen. Ob es 2026 klappt, hängt vom Kalender der Nürburgring-Langstrecken-Serie ab – aktuell kollidieren alle Termine mit der Formel 1. Nur beim 24h-Rennen selbst hätte er frei, müsste dort aber ohne Vorbereitung starten.

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Autor

Bianca Garloff
Bianca Garloff

Mit einem Speedway-Stadion vor der Haustür aufgewachsen, Politik, Publizistik und Geschichte studiert, Michael Schumacher zugejubelt; mit dieser Kombination landet sie 2004 bei AUTO BILD. Volontariat auf der Springer-Journalistenschule. Als Redakteurin für AUTO BILD und SPORT BILD erst Schumi, dann Vettel und Rosberg auf den Fersen. Seit 2016 ist sie Redaktionsleiterin von AUTO BILD MOTORSPORT. 2020 wird sie zum Teil von F1-Insider.com, schreibt auch für SPORT1 und das Redaktionsnetzwerk Deutschland. Twitter: @bgarloff


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