Formel-1-Weltmeister Max Verstappen gewinnt mit Chris Lulham den ADAC Barbarossapreis der NLS auf dem Nürburgring und dominiert das Geschehen.
Er kam, sah und bezwang die Grüne Hölle! Max Verstappen hat mit seinem Teamkollegen Chris Lulham den 57. ADAC Barbarossapreis, den neunten Lauf der Nürburgring Langstrecken-Serie (NLS), gewonnen.
Am Steuer des Ferrari 296 GT3 vom Emil Frey Racing Team dominierte der viermalige Formel-1-Weltmeister das Geschehen auf der Nordschleife.
Verstappen: Blitzstart und Bestzeit
Schon beim Start stürmte Verstappen vom dritten Platz (so lief das Qualifying) nach vorn und ließ der Konkurrenz keine Chance. Mit einer Zeit von 7:51.514 Minuten fuhr der Red-Bull-Star zudem die schnellste Rennrunde, hatte zwischenzeitlich mehr als eine Minute (!) Vorsprung, bevor er nach zwei Stints an seinen Teamkollegen übergab.
„Das Auto hat super funktioniert. Ich habe keine großen Fehler drin gehabt. Hier das erste Mal zu gewinnen, ist super“, jubelte Verstappen im Ziel. Und er verriet gleich seine Pläne: „Am Ende würde ich natürlich sehr gerne as 24h-Rennen mitfahren. Aber dafür brauchen wir noch mehr Erfahrung. Deshalb werden wir nächstes Jahr noch mehr NLS-Rennen fahren.“

Verstappen-Kollege Lulham beeindruckt
Auch Teamkollege Chris Lulham war nach dem Coup begeistert – und ehrlich beeindruckt von der Hatz durch die Grüne Hölle: „Das war unglaublich. Die Nordschleife hat es mir nicht leicht gemacht.“
Hinter dem siegreichen Ferrari landeten Dennis Fetzer, Jann Mardenborough und Fabio Scherer im Haupt Racing Team Ford Mustang GT3 auf Platz zwei – 24,496 Sekunden zurück. Für Scherer war es das erste GT3-Rennen auf der Nordschleife, für Mardenborough das erste nach seinem schweren Unfall 2015.
Stippler zollt Verstappen Respekt
Das Podium komplettierten Vincent Kolb und Frank Stippler im zweiten Haupt Racing Mustang. Nordschleifen-Routinier Stippler zollte dem Formel-1-Champion Respekt: „Das war ja zu erwarten, dass der beste Rundstreckenfahrer der Welt auch hier vorne fahren würde.“
Für Aufregung sorgte die erste Kurve: Tim Heinemann verschätzte sich im Speedworxx-Porsche, traf Aston-Martin-Pilot und Pole-Setter Christian Krognes am Heck. Heinemann musste mit Kühlerschaden in die Box, Krognes konnte weiterfahren.
Die Top Ten auf der Nordschleife
- Verstappen/Lulham – Emil Frey Racing – Ferrari 296 GT3
- Fetzer/Mardenborough/Scherer – Haupt Racing Team – Ford Mustang GT3
- Kolb/Stippler – Haupt Racing Team – Ford Mustang GT3
- D. Fugel/M. Fugel/Leuchter – Max Kruse Racing – Audi R8 LMS GT3
- Krognes/Villagomez/Buchardt – Walkenhorst Motorsport – Aston Martin Vantage GT3
- Hoffmeister/Jahn/Scheerbarth – Mühlner Motorsport – Porsche 911 GT3 Cup
- Müller/Nagelsdiek/Rivas – Black Falcon – Porsche 911 GT3 Cup
- Sak Nana/Breuer/Schmidtmann – Renazzo Motorsport – Lamborghini Huracán GT3
- Grütter/Grosse – SRS Team Sorg Rennsport
- Gülden/Sandtler/Hennerici – Ring Racing – Porsche 911 GT3 Cup MR
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