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Verstappens irre GT3-Premiere auf der Nürburgring-Nordschleife

Max Verstappen Ferrari 296 GT3 auf der Nordschleife 2025
Max Verstappen. Credit: Gruppe C Photography
Bianca Garloff
Bianca Garloff

Formel-1-Weltmeister Max Verstappen gewinnt mit Chris Lulham den ADAC Barbarossapreis der NLS auf dem Nürburgring und dominiert das Geschehen.

Er kam, sah und bezwang die Grüne Hölle! Max Verstappen hat mit seinem Teamkollegen Chris Lulham den 57. ADAC Barbarossapreis, den neunten Lauf der Nürburgring Langstrecken-Serie (NLS), gewonnen.

Am Steuer des Ferrari 296 GT3 vom Emil Frey Racing Team dominierte der viermalige Formel-1-Weltmeister das Geschehen auf der Nordschleife.

Verstappen: Blitzstart und Bestzeit

Schon beim Start stürmte Verstappen vom dritten Platz (so lief das Qualifying) nach vorn und ließ der Konkurrenz keine Chance. Mit einer Zeit von 7:51.514 Minuten fuhr der Red-Bull-Star zudem die schnellste Rennrunde, hatte zwischenzeitlich mehr als eine Minute (!) Vorsprung, bevor er nach zwei Stints an seinen Teamkollegen übergab.

„Das Auto hat super funktioniert. Ich habe keine großen Fehler drin gehabt. Hier das erste Mal zu gewinnen, ist super“, jubelte Verstappen im Ziel. Und er verriet gleich seine Pläne: „Am Ende würde ich natürlich sehr gerne as 24h-Rennen mitfahren. Aber dafür brauchen wir noch mehr Erfahrung. Deshalb werden wir nächstes Jahr noch mehr NLS-Rennen fahren.“

Max Verstappen Nordschleife NLS 2025
Max Verstappen. Credit: Jan Brucke/VLN

Verstappen-Kollege Lulham beeindruckt

Auch Teamkollege Chris Lulham war nach dem Coup begeistert – und ehrlich beeindruckt von der Hatz durch die Grüne Hölle: „Das war unglaublich. Die Nordschleife hat es mir nicht leicht gemacht.“

Hinter dem siegreichen Ferrari landeten Dennis Fetzer, Jann Mardenborough und Fabio Scherer im Haupt Racing Team Ford Mustang GT3 auf Platz zwei – 24,496 Sekunden zurück. Für Scherer war es das erste GT3-Rennen auf der Nordschleife, für Mardenborough das erste nach seinem schweren Unfall 2015.

Stippler zollt Verstappen Respekt

Das Podium komplettierten Vincent Kolb und Frank Stippler im zweiten Haupt Racing Mustang. Nordschleifen-Routinier Stippler zollte dem Formel-1-Champion Respekt: „Das war ja zu erwarten, dass der beste Rundstreckenfahrer der Welt auch hier vorne fahren würde.“

Für Aufregung sorgte die erste Kurve: Tim Heinemann verschätzte sich im Speedworxx-Porsche, traf Aston-Martin-Pilot und Pole-Setter Christian Krognes am Heck. Heinemann musste mit Kühlerschaden in die Box, Krognes konnte weiterfahren.

Die Top Ten auf der Nordschleife

  1. Verstappen/Lulham – Emil Frey Racing – Ferrari 296 GT3
  2. Fetzer/Mardenborough/Scherer – Haupt Racing Team – Ford Mustang GT3
  3. Kolb/Stippler – Haupt Racing Team – Ford Mustang GT3
  4. D. Fugel/M. Fugel/Leuchter – Max Kruse Racing – Audi R8 LMS GT3
  5. Krognes/Villagomez/Buchardt – Walkenhorst Motorsport – Aston Martin Vantage GT3
  6. Hoffmeister/Jahn/Scheerbarth – Mühlner Motorsport – Porsche 911 GT3 Cup
  7. Müller/Nagelsdiek/Rivas – Black Falcon – Porsche 911 GT3 Cup
  8. Sak Nana/Breuer/Schmidtmann – Renazzo Motorsport – Lamborghini Huracán GT3
  9. Grütter/Grosse – SRS Team Sorg Rennsport
  10. Gülden/Sandtler/Hennerici – Ring Racing – Porsche 911 GT3 Cup MR

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Autor

Bianca Garloff
Bianca Garloff

Mit einem Speedway-Stadion vor der Haustür aufgewachsen, Politik, Publizistik und Geschichte studiert, Michael Schumacher zugejubelt; mit dieser Kombination landet sie 2004 bei AUTO BILD. Volontariat auf der Springer-Journalistenschule. Als Redakteurin für AUTO BILD und SPORT BILD erst Schumi, dann Vettel und Rosberg auf den Fersen. Seit 2016 ist sie Redaktionsleiterin von AUTO BILD MOTORSPORT. 2020 wird sie zum Teil von F1-Insider.com, schreibt auch für SPORT1 und das Redaktionsnetzwerk Deutschland. Twitter: @bgarloff


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